Cape Cod.

Meet me on the beach, baby!

Nach einer Woche Sightseeing, Shopping und Großstadthektik gönnen wir uns vier Tage Entspannung auf Cape Cod. Die Halbinsel in Massachusetts ist bekannt für ihre wunderschönen Sandstrände und hübschen Dörfer.

Mit dem gemieteten Kia gehts raus aus New York, was überraschenderweise super easy war, und los geht’s upstate. Auf Cape Cod haben wir in Eastham über AirBnb ein kleines Cottage gemietet. Es liegt in einem kleinen Kieferwäldchen, war wohl früher eine Scheune, hat eine Outdoor Dusche und einen Grill. Wir sind also für alle Eventualitäten gerüstet. Das Frühstück gab es jeden Tag draußen auf der Terrasse- den Luxus einer druckfrischen New York Times, Meeresluft und Sonnenschein hätte ich gerne jeden Tag als Frühstücksbeilage.

Von New York nach Cape Cod.

Cape Cod- Nauset Light Beach Cape Cod Lighthouse

Cape Cod- Nauset Light Beach

Die Cape Cod National Seashore erstreckt sich von Eastham, also vor unserer Haustüre, bis rauf nach Provincetown. Kilometerlange Sandstrände und sanfte Dünen so weit das Auge reicht. Nauset Light Beach war „unser“ Strand und ist sowohl für Leute die gerne ein wenig Trubel haben genauso geeignet wie für Leute, die am Strand entspannen wollen. Platz für alle gibt es bei über 640 km Küstenlinie genug.

Cape Cod- Nauset Light Beach Cape Cod- Nauset Light Beach Cape Cod- Nauset Light Beach

Nauset Light Beach war mit dem Auto und dem Fahrrad leicht erreichbar. Wir hatten das Glück bei unserem AirBnb Host gratis Fahrräder ausborgen zu können und erkundeten die Insel auch auf den gut ausgebauten und gekennzeichneten Radwegen. Die Häuser hier sind typisch für die amerikanische Ostküste und sehen aus wie direkt aus Gilmore Girls.

Wer gerne Austern und Hummer isst, ist hier goldrichtig. Arnolds Lobster & Clam Bar ist uns empfohlen worden und existiert schon seit 35 Jahren. Kann also nicht schlecht sein. Dazu ist zu sagen, dass ich noch nie Hummer gegessen habe und mich schon ziemlich auf diesen Abend gefreut habe. Hummer ist bei uns ja als luxuriös konnotiert und frisches Seafood geht immer. Ich bestelle also die Warm Lobster Roll für wohlfeile 16 Dollar. Das ist Hummerfleisch in Weißbrot mit Salat und Potato Chips. Dazu heiße Butter zum Dippen. Die Erfahrung war milde gesagt enttäuschend. Das Hummerfleisch im Bun schmeckte nach nichts. Ein kurzer Blick auf die anderen Tische… Aaaaah! Die tunken das Fleisch in Butter! Ich tunke nun ebenfalls meine Lobster Chunks in das Plastikbecherchen mit flüssiger Butter, freue mich und.. badabum.. wieder enttäuscht. Es schmeckt nach Nichts mit heißer Butter. Den Lobster Hype und das Anstehen um bei Arnolds überhaut reinzukommen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Fries sind aber echt toll!

Cape Cod Arnolds Lobster and Clam Bar

Am letzten Tag geht’s noch in die idyllische Stadt Provincetown. Das der Ort an dem die Pilgerväter 1620 landeten und ist heute als unter anderem als beliebte Urlaubsdestination für Schwule bekannt. Party on! Bunte, süße kleine Shops säumen die Straßen und sind meist in eleganten, alten Häusern untergebracht. Ein paar kleine Andenken müssen auch hier mit.

Cape Cod- Provincetown Cape Cod- Provincetown Cape Cod- Provincetown

In Provincetown gibt es auch Walbeobachtungstouren oder man kann mit dem Speedboat direkt nach Boston reisen. Wir hatten leider keine Zeit mehr um auch das auszuprobieren, aber ich glaube dass unser Besuch auf Cape Cod nicht der letzte gewesen sein wird.

Wir nehmen nach vier sehr entspannten Tagen Abschied von dieser traumhaften Halbinsel und fahren zurück nach New York um unseren Flug nach Kanada anzutreten.

 

Hier geht es weiter zu
Part 1 der Reise: Brooklyn
Part 2 der Reise: New York
Part 4 der Reise: Okanagan Valley, British Columbia, Kanada
Part 5 der Reise: Vancouver, British Columbia, Kanada
Part 6 der Reise: Seattle, Washington

 

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3 Comments

  • Danke für die tolle Reiseempfehlung! Eine Frage: kann man in Cape Cod eigentlich auch noch baden gehen oder ist es da das Wasser um diese Jahreszeit schon zu kalt?

  • Vielleicht hättet ihr den Hummer einfach selber fangen und auf den Grill vorm Cottage werfen müssen, um da geschmacklich mehr rauszuholen 😉

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